Schonendes Operieren mit innovativer Technik
Auch und gerade bei Eingriffen an der Wirbelsäule bringen minimal-invasive Eingriffe (MIS) gegenüber offenen Operationen erhebliche Vorteile für die Patienten.
Großflächige, schmerzauslösende Narben werden so vermieden. Eine erfolgreiche Operation setzt die genaue Lokalisation der schmerzauslösenden Ursache voraus.
Neben den üblichen Komplikationsmöglichkeiten operativer Eingriffe an der Wirbelsäule (Gefäß-/Nervenläsion, Blutung, Infektion) ist die Hauptgefahr offener operativer Eingriffe an der Wirbelsäule die post-operative Narbenbildung, die oftmals erst Jahre nach dem Eingriff eine zunehmende Verschlechterung der Beschwerden für den Patienten verursachen kann. Zur Minimierung dieser Risiken haben wir uns auf minimal-invasive Verfahren, sog. MIS-Techniken konzentriert.








Disc-FX stellt eine völlige Neuentwicklung im Bereich der minimal-invasiven Wirbelsäulenoperation dar. Disc-FX bietet in einem Arbeitszugang in der Größe von nur 2mm die Möglichkeit Bandscheibengewebe in und ausserhalb des Spinalkanals (extra- und intraspinal) zu entfernen und eine Veränderung des Bandscheibenfaserringes vorzunehmen.

Viele Patienten leiden trotz langjähriger konservativer und zum Teil operativer Therapie unter chronischen Rückenschmerzen und Beinschmerzen. Die Ursachen hierfür sind ebenso zahlreich wie komplex. So sind greifen gestörte Schmerzregelkreise auf zellulärer Ebene, biomechanische Störungen, degenerative Veränderungen, Operationsfolgen sowie gestörte Schmerzverarbeitung ineinander. 

Im Lauf des Lebens nimmt der Wassergehalt der Bandscheiben ab. Dadurch verliert das Bandscheibengewebe seine Elastizität, wird spröde und schrumpft in der Höhe aufgrund der anhaltenden Druckbelastung. In der Folge kann Bandscheibengewebe in den Wirbelkanal vordringen oder die entstandene Höhenminderung dazu führen, dass die Nervenausrittslöcher im Bandscheibenfach eingeengt werden.
Bei der Coblation wird ein bipolares Instrument von nur 1-2 mm Durchmesser in der Bandscheibe platziert.
