Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gelenk

Weiterhin kann eine orale Chondroprotektive Behandlung durchgeführt werden.
1. Biomodulare TherapieBei der Biomodularen Therapie werden biolmolekulare Faktoren aus gesunden tierischen Organen eingesetzt. Es werden hierbei die Präparate NeyArthros® und NeyChondrin® der Firma VitOrgan verwendet.
Die Biomodulare Therapie nutzt natürliche regulatorisch und metabolisch wirkende bei Mensch und Tier sehr ähnliche Zellsubstanzen, um die bei einer Krankheit aus dem Gleichgewicht geratenen Prozesse wieder zu normalisieren.
Diese Zellsubstanzen werden aus gesunden Geweben tierischer Embryonen gewonnen (z.B. Placenta, Knorpel, Thymus).
Das 'erkrankte' Gelenk soll wieder dazu gebracht werden, Gelenkflüssigkeit besserer Qualität zu bilden. Dem Gelenk wird sozusagen 'dabei geholfen, sich selbst zu helfen'.
Durch die Aktivierung regenerativer und reparativer Prozesse wird eine Verbesserung des Gelenkstoffwechsels ermöglicht und dem Gelenk dazu verholfen, dass es mit seiner Verschleißerkrankung 'besser klar kommt'.
2. Homöopathisch-biomolekulare Therapie
Bei der homöopathisch-biomolekularen Kombinationstherapie werden ebenfalls Substanzen tierischer Herkunft verwendet, die mit homöopathischen Präparaten kombiniert werden.
Homöopathische Mittel entfalten im Organismus keine stofflich-chemischen Wirkungen, sondern wirken modulierend und regulierend durch energetische Wirkprinzipien.
3. Künstliche Synovialflüssigkeit (Hyaluronsäure)
Ein direktes Wirkprinzip liegt bei der Einspritzung künstlicher Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) vor.
Hier stehen verschiedene Formen künstlich hergestellter Hyaluronsäure (='Gelenkschmiere') zur Verfügung. Hyaloronsäure hat eine hohe Viskosität und ergänzt vorübergehend die minderwertige Gelenkflüssigkeit. Gleichzeitig hat sie einen positiven Effekt auf die Bildung und Verteilung der körpereigenen Gelenkflüssigkeit positiv beeinflusst.
Hyaluronsäure wird dadurch zu einer 'Gelenkflüssigkeitsprothese' mit dem angestrebten Ziel einer Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung des behandelten Gelenks.
Die positive Wirkung der Behandlung kann dabei über 6 - 12 Monaten anhalten. Es kann dann nochmals eine Injektionsserie im Sinne einer sogenannten 'Auffrischung' erfolgen.
Hyaluronsäure-Präparate sind keine Arzneimittel im eigentlichen Sinn, sondern ein biomechanisches Medizinprodukt, das wie ein hochvisköser 'Flüssigkeitsstoßdämpfer' wirkt.
Als Alternative kommt natürlich auch eine chondroprotektive orale Therapie in Frage mit Chondroitinsulfat- oder Glucosaminsulfatpräparaten, die allerdings nicht so gezielt und wirkungsvoll sein kann wie die Injektionsbehandlungen in ein Gelenk. Die Unterstützung der Arthrosebehandlung wird zum Teil empfohlen.
Auch pflanzliche Stoffe sollen zum Teil eine knorpelschützende Wirkung haben können.
Literaturangaben
- Hughes, R. J. & Houlihan-Burne, D. G. (2011). Clinical and MRI considerations in sports-related knee joint cartilage injury and cartilage repair.. Seminars in musculoskeletal radiology, 15(1), 69-88.
- Michael, J. W., Schlüter-Brust, K. U. & Eysel, P. (2010). The epidemiology, etiology, diagnosis, and treatment of osteoarthritis of the knee.. Deutsches Ärzteblatt international, 107(9), 152-162.
- Ostermeier, S. (2011). [Knee arthritis -- gait analysis for hyaluronic acid treatment].. Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie, 149(1).
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