Was kann man tun gegen die Arthrose? Was sind die Ursachen?
Neue Behandlungsmethoden im Frühstadium verbessern die Ergebnisse erheblich. Die Arthrose ist von der Arthritis zu unterscheiden. Vor dem 45. Lebensjahr sind Männer häufiger von der Arthrose betroffen. Das ändert sich über 55 Jahren, dann sind weibliche Personen stärker betroffen.
Die Behandlung der Arthrose zielt hauptsächlich darauf ab, die Schmerzen zu lindern, eine eventuelle Entzündung zu dämpfen, die Beweglichkeit zu erhalten, Behinderungen zu minimieren und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.
Das Therapieschema der Arthrose lässt sich in Form einer umgekehrten Pyramide darstellen:
Ganz oben stehen die Maßnahmen für alle Patienten: Aufklärung über die Erkrankung, Beratung und Lebenshilfe, Diätberatung (zur Gewichtsreduktion) und Übungen mit dem Ziel, die Beweglichkeit des Gelenkes und Muskelkraft zu erhalten.
Bei schwereren Formen der Arthrose werden Maßnahmen, Hilfsmittel und Geräte zum Schutz der Gelenke, einfache schmerzstillende Medikamente und Therapiezyklen mit herkömmlichen Antirheumatika und neuerdings mit den modernen, magenfreundlichen Antirheumatika empfohlen.
Die Behandlung der Arthrose zielt hauptsächlich darauf ab, die Schmerzen zu lindern, eine eventuelle Entzündung zu dämpfen, die Beweglichkeit zu erhalten, Behinderungen zu minimieren und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.Was ist eine Arthrose?
Was löst eine Arthrose aus?
Die primäre Arthrose oder Osteoarthritis steht in erster Linie im Zusammenhang mit dem Alter. Der Wassergehalt im Knorpelgewebe nimmt mit zunehmendem Alter ab und das Knorpelgewebe verschleißt. Die Ursachen sind vielfältig, aber stehen immer im Zusammenhang mit der Beanspruchung des Gelenkes. Die mechanische Belastung des Knorpels führt zur Irritation und Entzündung im Gelenk. Die Knorpeloberfläche bricht rissförmig auf, wird an seiner Oberfläche löchrig oder wird einfach dünner. Dies ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Im fortgeschrittenen Fällen ist der Knorpel vollständig verloren. Die Stoßdämpferfunktion des Knorpels im Gelenk ist verloren. Der Verlust führt zu einer vermehrten mechanischen Belastung des Gelenkes. Die Reibung im Gelenk nimmt deutlich zu, die Druckbelastung des angrenzenden Knochens steigt rapide an und die Entzündung im Gelenk wird stärker.
Die Entzündung entsteht bei der primären Arthrose durch den Abrieb im Gelenk. Sie wird durch eine Entzündung der Gelenkschleimhaut unterhalten (sog. Synovialitis).
Je mehr Abrieb, desto mehr Entzündung. Je mehr Entzündung, desto mehr Knorpelerweichung. Je mehr Knorpelerweichung desto mehr Knorpelabrieb.
So kann man den sich verstärkenden Kreislauf eine Arthrose auf einen vereinfachten Nenner bringen.
Die Einzündungsreaktion und die veränderte mechanische Belastung führt dann im Weiteren zu einer Reaktion des benachbarten Knochens. Neuer Knochen kann sich wie Auswüchse am Gelenk bilden (sog. Osteophyten). Der Knochen unter der Knorpelschicht kann sich verdicken (subchondrale Sklerose) oder der Knochen an stark druckbelasteten Arealen kann sich auflösen (Knochenzysten oder Geröllzysten).
Wie kann ihr Arzt die Diagnose stellen?
Die Angabe der Beschwerden, ebenso wie die klinische Untersuchung lassen häufig die Verdachtsdiagnose entstehen. Zusätzliche klinische Tests wie das sogenannte Impingement Zeichen sowie die Beurteilung der Drehfähigkeit lassen im weiteren Rückschlüsse auf eine mögliche Ursache zu.
Das Röntgenbild sichert häufig die Diagnose ab. Aber nicht jeder Verschleiß des Knorpels oder nicht jede beginnende Arthrose kann mit Hilfe eines Röntgenbildes festgestellt werden.
Eine Verschmälerung des Gelenkspaltes und knöcherne Randanbauten sind am auffälligsten in den Standardröntgenaufnahmen.
Wann ist die Gelenkoberfläche zu ersetzen?
Nehmen die Beschwerden zu und sind konservativen Therapien erfolglos, dann sind die Knorpeltransplantation oder das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes die einzigen Alternativen. Allein in Deutschland werden gegenwärtig jährlich etwa 200.000 Hüft- und etwa 150.000 Knieendoprothesen eingesetzt. Die Erfahrungen der letzten Jahre geben weiter Hoffnung auf eine optimierte Behandlung dieser Erkrankung. Das Einsetzen (Implantation) eines künstlichen Gelenkes (Hüfttotalendoprothese - Hüftoberflächenersatz - Knietotalprothese - Knieteilgelenksprothese - Sprungelenksprothese-Großzehengrundgelenkprothese) soll die normale Form der natürlichen Gelenke mit Kopf und Pfanne nachempfinden und deren Funktion wieder herstellen.
Nachrichten zu dem Thema Arthrose: 08.03.2010 - Morgensteifigkeit und Gelenkentzündungen sup.- Wer über mehrere Wochen unter Morgensteifigkeit in den Händen und/oder Füßen sowie unter Gelenkentzündungen mit Schwellung leidet, sollte auf jeden Fall einen Facharzt für Rheumatologie aufsuchen. Die Symptome können nämlich ein Hinweis auf eine Rheumatoide Arthritis sein. Unbehandelt - Quelle 08.03.2010 -
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Anlässlich der 58. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden in Baden-Baden vom neunundzwanzig. April bis zwei. Mai 2010 findet am zwei. Mai 2010 zum ersten Mal ein Patiententag statt.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Arthrose. damit öffnet der - Quelle 01.03.2010 -
von Prof. Dr. Jürgen Ahlers, Orthopäde Frankfurt
Die Behandlung von Knorpelschäden und er entstehenden Arthrose stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Von besonderer Bedeutung ist, dass durch die Behandlung ein langfristig gutes Resultat erzielt wird. Die Behandlung mit der - Quelle 24.02.2010 -
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Mittlerweile sind mehr als 25% der Personen über 60 Jahre alt und haben mit klassischen Altersleiden, wie Arthrose - Quelle
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