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Bandverletzungen am Sprunggelenk

bandruptur_lat_osgWie entstehen Bandverletzungen am Sprunggelenk?

Meist sind Verletzungen des Sprunggelenks die Folgen eines Unfalls, wie z.B. von Sportunfällen beim Tennis, Skilaufen oder Fußballspielen. Oft genügt jedoch schon ein einfaches 'Übertreten' des Fußes. Manchmal reicht auch das Abrutschen, beispielsweise von der Bordsteinkante aus um eine Bandverletzung zu verursachen.

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An welchen Symptomen erkennt man eine Bandverletzung?

Neben Schmerzen und Schwellungen kommt es in der Regel zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die einige Tage teilweise bis Wochen andauern kann.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Neben der speziellen Fragestellung der Anamnese und der Untersuchung, ist eine spezielle Röntgendiagnostik erforderlich.

Da ein Röntgenbild nur die Knochen und nicht die Bänder abbilden kann, ist eine gewöhnliche Röntgenaufnahme bei dieser Fragestellung nicht aussagefähig. Nur mit Hilfe der sog. 'gehaltenen Aufnahme', welche im Seitenvergleich das Auseinanderklaffen der Gelenkspaltfuge zeigt, lässt sich die simple Band-Überdehnung von der kompletten Ruptur unterscheiden. In Sonderfällen sind zusätzliche Untersuchungen durch Kernspintomografie und Ultraschall angezeigt.

Welche Folgen sind zu erwarten?

Eine frische Verletzung, die sofort erkannt und konsequent behandelt wird, heilt erfahrungsgemäß nach ca. vier bis sechs Wochen folgenlos aus.

Schwierigkeiten bereiten allerdings vor allem alte Bandinstabilitäten, die zu einer dauernden Bandschwäche führen. Das bedeutet, dass bereits geringste Anlässe zum Umknicken im Sprunggelenk ausreichen. Auch Beschwerden durch kleine Mehrbeweglichkeiten im Sprunggelenk können ein Zeichen für eine Bandschwäche sein.

Die immer wieder eintretenden Verletzungen im Sprunggelenk durch die Bandinstabilität führen zu einer zunehmenden Schädigung des Gelenkknorpels. Der Knorpel im Gelenk kann der vermehrten Scherbelastung nur eine gewisse Zeit widerstehen. Im Verlauf bricht dieser an seiner Oberfläche auf und führt letztendlich zur Arthrose.

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Wie erfolgt die Therapie?

Die Therapie erfolgt abhängig vom Schaden im Sprunggelenk. In der Regel durch konservative Therapie im Sinne von vier Wochen Schienenruhigstellung. Bei kompletten Abrissen, insbesondere bei jungen, sportlich aktiven Patienten empfiehlt sich die primäre Naht der Bandstümpfe. Ist ein Bandersatz am Sprunggelenk geplant, wird im Vorfeld eine arthroskopische Untersuchung des Sprunggelenks durchgeführt. Hierbei werden die Knorpelverhältnisse überprüft und einklemmende Bandstümpfe entfernt.


Wie entstehen Bandverletzungen am Sprunggelenk?auenbandruptur_bnderriss_sprunggelenk

Meist sind Verletzungen des Sprunggelenks die Folgen eines Unfalls. Besonders gefährdet sind Sportler all der Sportarten, bei denen es auf kurze Sprints und Stoppbewegungen ankommt wie z.B. Fußball, Tennis oder Volleyball. Die Verletzung entsteht, wenn der Fuß nach außen umknickt.
Oft genügt jedoch schon ein einfaches 'Übertreten' des Fußes im Alltag. Manchmal reicht auch das Abrutschen, beispielsweise von der Bordsteinkante aus um eine Bandverletzung zu verursachen.
Schäden an den Außenbändern gehören zu den häufigsten Bandverletzungen des Sprunggelenkes. Der Außenband-Apparat besteht aus drei verschiedenen Bandanteilen, die die Spitze des Außenknöchels mit dem Fersenbein (Calcaneus) und dem Sprungbein (Talus) verbinden.


An welchen Symptomen erkennt man eine Bandverletzung?

Das Umknicken des Sprunggelenkes mit nachfolgendem Schmerz und Schwellung des Gelenkes sind die typischen Krankheitssymptome, welche oftmals als banale Überdehnung fehlinterpretiert werden. Eine massive Schwellung durch die ebenfalls zerrissenen Hautvenen können entstehen. Weitere Anzeichen sind Schmerzen und die Unfähigkeit, den Fuß zu belasten. Wenn die Schmerzen nicht zu groß sind, lässt sich das Sprunggelenk aufklappen: Die Gelenkflächen lassen sich durch den Verlust der Außenbandfunktion voneinander entfernen, wenn man den Fuß nach innen dreht bzw. den Unterschenkel bei fixiertem Fuß Richtung Ferse drückt. In der Regel führt die Verletzung zu einer eingeschränkten Belastbarkeit, die einige Tage teilweise bis Wochen andauern kann.

Wie wird die Diagnose gestellt?vermehrte_Aufklappbarkeit_Sprunggelenk

Neben der speziellen Fragestellung der Anamnese und der Untersuchung, ist eine Röntgendiagnostik zum sicheren Ausschluss knöcherner Verletzungen erforderlich. Hier sind nicht nur Knochenbrüche, sondern auch knöcherne Bandausrisse oder Syndesmosenverletzungen zu unterscheiden.
Das Röntgenbild kann die Knochen, aber nicht die Bänder abbilden. Gehaltene Aufnahmen sind heute ausschließlich zur Dokumentation chronischer Bandinstabilitäten sinnvoll, bei frischer Verletzung sinnvoll. Hierbei muss das Auseinanderklaffen der Gelenkspaltfuge im Seitenvergleich untersucht werden. Diese werden mit einem speziellen Halte-Apparat und einer standardisierten Druckausübung angefertigt. In Sonderfällen sind zusätzliche Untersuchungen durch Kernspintomografie und Ultraschall angezeigt.


Welche Folgen sind zu erwarten?
Eine frische Verletzung, die sofort erkannt und konsequent behandelt wird, heilt erfahrungsgemäß nach ca. vier bis sechs Wochen folgenlos aus.
Schwierigkeiten bereiten allerdings vor allem alte Bandinstabilitäten, die zu einer dauernden Bandschwäche führen. Das bedeutet, dass bereits geringste Anlässe zum Umknicken im Sprunggelenk ausreichen. Auch Beschwerden durch kleine Mehrbeweglichkeiten im Sprunggelenk können ein Zeichen für eine Bandschwäche sein.
Die immer wieder eintretenden Verletzungen im Sprunggelenk durch die Bandinstabilität führen zu einer zunehmenden Schädigung des Gelenkknorpels. Der Knorpel im Gelenk kann der vermehrten Scherbelastung nur eine gewisse Zeit widerstehen. Im Verlauf bricht dieser an seiner Oberfläche auf und führt letztendlich zur Arthrose.

Wie erfolgt die Therapie?

Die Therapie erfolgt abhängig vom Schaden im Sprunggelenk. In der Regel durch konservative Therapie. Als Sofortmaßnahmen sollten Sie sofort das betroffene Bein entlasten, hoch lagern, schienen und mit Eis kühlen.
Ein Außenbandriss muss meist nicht operiert werden. Es hat sich gezeigt, dass auch bei starken Verletzungen des Außenband-Apparats ein funktionell gutes Ergebnis ohne Operation zu erreichen ist. Das Sprunggelenk wird frühfunktionell nachbehandelt. Eine Orthese, eine Schiene oder Ähnliches stellt die Bänder ausreichend ruhig. Der Fuß ist belastbar, soweit die Schmerzen es zulassen. Die Heilung dauert etwa acht bis zwölf Wochen. Sie sollten für etwa zwei bis vier Monate keinen Sport treiben.
Komplizierte Verletzungen müssen operiert werden. Je nach Verletzungsmuster werden abgebrochene Knöchel- bzw. abgerissene Knorpelteile wieder mit einer Schraube befestigt. Gerissene Bänder werden genäht. Die Schwere der Verletzung entscheidet darüber, ob diese Eingriffe ambulant oder stationär durchgeführt werden. Nach einer Operation wird das Bein für etwa sechs Wochen ruhig gestellt.
Ist ein Bandersatz am Sprunggelenk geplant, wird im Vorfeld eine arthroskopische Untersuchung des Sprunggelenks durchgeführt. Hierbei werden die Knorpelverhältnisse überprüft und einklemmende Bandstümpfe entfernt.

 

 

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Aktualisiert ( Dienstag, 12. Juli 2011 um 14:48 )  

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