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fluguntauglichkeitFlugmedizin bei orthopädischen Krankheitsbildern


Piloten und insbesondere Piloten, die ihren Lebensunterhalt mit der Fliegerei verdienen, gelten im allgemeinen eher als arztscheu. Die Ursachen hierfür sind zahlreich, teilweise begründet und teilweise unbegründet. Sicher ist jedoch, dass gerade diese Berufsgruppe wie kaum eine andere durch Erkrankungen und damit entstehender Fluguntauglichkeit existentiell bedroht sein kann. Soweit das finanzielle Risiko durch entsprechende Loss of Licence Versicherungen abgedeckt werden kann, so bleibt doch der Verlust des Cockpitarbeitsplatzes als schmerzhafte Lücke im Leben zurück. Somit kann eine Fluguntauglichkeit, wenn auch nur vorübergehend, zu erheblichen Problemen auch im sozialen Umfeld führen. Aus dieser Befürchtung heraus werden Frühsymptome unterschiedlichster Erkrankungen, insbesondere im orthopädischen Fachgebiet, bagatellisiert und in ihrer Behandlung zeitlich hinausgeschoben.


Wie kann man einer drohenden Fluguntauglichkeit bei orthopädischen Krankheitsbildern begegnen?

Auch bei der Flugmedizin ist die Basis jedweder Diagnostik und Therapie ist eine vertrauensvolle und der ärztlichen Schweigepflicht verschriebene Arzt-Patienten-Beziehung. Leider ist hier das Verhältnis von Piloten zu Flugmedizinern in der Vergangenheit belastet worden, da selbst eine vorübergehende Fluguntauglichkeit aufgrund der langwierigen Gutachterverfahren zu einer enormen Belastung führt. Daher ist es notwendig, in einem ersten Schritt unverbindlich einen Therapieplan zu erstellen, der in präziser Form Art und Umfang der eventuell auftretenden Fluguntauglichkeit darlegt. Dann kann in einem zweiten Schritt in enger Rücksprache mit dem betreuenden Arzt für Flugmedizin und gegebenenfalls sogar dem Arbeitgeber bei elektiven Eingriffen das Vorgehen abstimmen. Somit bleiben die zeitlichen und finanziellen Folgen einer befristeten Fluguntauglichkeit überschaubar, die persönliche Anspannung lässt nach und der Patient kann sich auf seine Genesung konzentrieren.


Was macht die Gelenk-Klinik mit Flugmedizin zum idealen Partner für Verkehrspiloten?

Ganz einfach: Wir kennen beide Seiten. In unserem Team finden Sie Privat- wie Linienpiloten. Darüber hinaus kooperieren wir mit Fliegerärzten, die ebenfalls als aktive Piloten im Liniendienst namhafter deutscher Airlines im Cockpit neben ihrer Tätigkeit als Mediziner ihren Dienst versehen. Somit sind uns die Bedenken hinsichtlich Fluguntauglichkeit sowie die Bedingungen am Arbeitsplatz und die damit verbundenen, häufigen Krankheitsbilder vertraut. Wir bieten aber nicht nur Unterstützung in Anflug und Landung. Auch das Rollen zum Gate wird durch unseren Kooperationspartner Reha-Süd in Freiburg mit einer berufsspezifischen Vorbereitung auf den Wiedereinstieg in das Cockpit unterstützt. Einzigartig ist der dabei von uns entwickelte Cockpittrainingsplatz insbesondere zur physikalischen Therapie nach Schulter- und Wirbelsäuleneingriffen.

In diesem Sinne

Always Happy Landings