Mit dieser Untersuchung wird die Dichte, also der Mineralsalzgehalt, des Knochens bestimmt. Der Begriff Osteo-Densitometrie leitet sich zum einen Teil aus dem Griechischen und zum anderen aus dem Lateinischen ab. Die griechischen Wortteile 'osteo' und 'metrie' können mit Knochen und Messung übersetzt werden. 'Densus' ist der lateinische Wortteil und bedeutet dicht.
Es gibt mehrere Verfahren, um die Knochendichte zu bestimmen. Die Meisten beruhen auf dem Prinzip der Röntgenuntersuchung. Dabei wird zur Knochendichtemessung die Zweispektren-Methode verwendet, bei der mit zwei verschiedenen Strahlungsenergien gearbeitet wird. Durch den Knochen erfährt das Strahlenbündel eine Abschwächung, die mit Hilfe der Zweispektren-Methode berechnet werden kann. Dank dieser Berechnung ist der Arzt in der Lage, Rückschlüsse auf die Knochendichte zu ziehen. Eine computertomographische Messmethode sowie die Knochendichte-Messung durch Ultraschall sind ebenfalls häufig verwendete Methoden.
Im Röntgenbild werden Knochenverluste erst bei einer Dichteminderung, die größer als 30 Prozent ist, sichtbar. Daher eignet sich diese Methode nicht zur Früherkennung einer Osteoporose.
Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann vergütet, wenn bereits der begründete Verdacht auf eine Osteoporose besteht und mindestens ein Knochenbruch vorliegt.





