Zur langfristigen Sicherung des Behandlungsergebnis ist ein konsequentes Muskelaufbautraining unabdingbar.
Mit Hilfe des Oberflächen EMG's wird der Ausgangs- und Verlaufsbefund objektiviert, die Trainingshäufigkeit und -intensität gesteuert, sowie das Endresultat kontrolliert. Nur so lassen sich verdeckte, seitendifferente muskuläre Störungen erkennen und gezielt auftrainieren und der Trainings- bzw. Therapieerfolg objektiv nachmessen.
Eine äußerst effektive und wirksame Methode für den gezielten Muskelaufbau ist das Funktionelle Training. Abgestimmt auf die Bedürfnisse des Patienten, z.B. nach einer Operation, wird der Muskel gezielt in seiner Funktion gefördert und gekräftigt. Eigenübungen werden vom Therapeuten vermittelt, die dann zu Hause selbständig durchgeführt werden können.
Die Gerätegestützte Krankengymnastik dient ebenfalls der Behandlung krankhafter Muskelinsuffizienz, -dysbalance und -verkürzung mittels spezieller medizinscher Trainingsgeräte, vor allem bei chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule sowie nach operativen Eingriffen.
Der Rehabilitationssport ist eine weiterführende Möglichkeit, die erreichten Therapieerfolge längerfristig zu sichern. Der Rehabilitationssport wirkt ganzheitlich mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele. Ziel des Rehabilitationssports ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu Verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.
Literaturangaben
- Rehabilitation und Teilhabe. Deutscher Aerzte-Verlag.
- Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren (Springer-Lehrbuch) (German Edition). (2006) (1 ed). Springer.
- Seidel, E. (2007). Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren. Huber Hans.
- Im Querschnitt - Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren. Urban & Fischer bei Elsev.
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