
Angewendet werden die Injektionen häufig an Nervenenden zum Beispiel in schmerzhaften Zonen des Körpers, sodass sich diese entkrampfen und die Selbstheilungskräfte wieder in Gang kommen.
Dass Nervenenden an bestimmten Stellen (den Akupunkturpunkten) die Haut durchdringen, ist auch durch die Erforschung der Traditionellen chinesischen Medizin (Akupunktur) bekannt. Dort geht man davon aus, dass man über die Akupunkturpunkte die Meridiane (die energetischen Leitbahnen) und auf diesem Weg die ihnen zugeordneten Organe beeinflussen kann.
In der Neuraltherapie geht man von der Annahme aus, dass über die Nervenbahnen auch weiter entfernt liegende 'Störzonen' und 'Herde' - wie etwa Narben und schadhafte Zähne - Beschwerden auslösen können. Durch Injektionen in diese Zonen können sich Schmerzen an anderen Körperstellen manchmal innerhalb von Sekunden lösen. Die Dauer der Wirkung schwankt je nach Ursache.
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