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Bänderriss Sprunggelenk

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muss meist nicht operiert werden

Schäden an den Außenbändern gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Der Außenband-Apparat besteht aus drei verschiedenen Bandanteilen, die die Spitze des Außenknöchels mit dem Fersenbein (Calcaneus) und dem Sprungbein (Talus) verbinden. Besonders gefährdet sind Sportler all der Sportarten, bei denen es auf kurze Sprints und Stoppbewegungen ankommt wie z.B. Fußball, Tennis oder Volleyball. Die Verletzung entsteht, wenn der Fuß nach außen umknickt.

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Schmerz und Schwellung nach Umknicken

vermehrte_Aufklappbarkeit_Sprunggelenk außenbandschadenDas Umknicken des Sprunggelenkes mit nachfolgendem Schmerz und Schwellung des Gelenkes sind die typischen Krankheitssymptome, welche oftmals als banale Überdehnung fehlinterpretiert werden. Eine massive Schwellung durch die ebenfalls zerrissenen Hautvenen können entstehen. Weitere Anzeichen sind Schmerzen und die Unfähigkeit, den Fuß zu belasten. Wenn die Schmerzen nicht zu groß sind, lässt sich das Sprunggelenk aufklappen: Die Gelenkflächen lassen sich durch den Verlust der Außenbandfunktion voneinander entfernen, wenn man den Fuß nach innen dreht bzw. den Unterschenkel bei fixiertem Fuß Richtung Ferse drückt. Als Sofortmaßnahmen sollten Sie sofort das betroffene Bein entlasten, hoch lagern, schienen und mit Eis kühlen. Zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen zeigen, ob ein Knochenbruch vorliegt. Mögliche Begleitverletzungen von Knochen und Knorpel sollten ausgeschlossen werden.

Gehaltene Röntgenaufnahme zur Diagnose

Der Bänderriss ist sicher anhand von gehaltenen Aufnahmen nachweisbar, die mit einem speziellen Halte-Apparat und einer standardisierten Druckausübung angefertigt werden. Im Röntgenbild ist die verstärkte Aufklappbarkeit des Sprunggelenks im Vergleich zur Gegenseite sichtbar. Ein Außenbandriss muss meist nicht operiert werden. Es hat sich gezeigt, dass auch bei starken Verletzungen des Außenband-Apparats ein funktionell gutes Ergebnis ohne Operation zu erreichen ist. Das Sprunggelenk wird frühfunktionell nachbehandelt.

Orthese zur Ruhigstellung

Eine Orthese, eine Schiene oder Ähnliches stellt die Bänder ausreichend ruhig. Der Fuß ist belastbar, soweit die Schmerzen es zulassen. Die Heilung dauert etwa acht bis zwölf Wochen. Sie sollten für etwa zwei bis vier Monate keinen Sport treiben. Komplizierte Verletzungen müssen operiert werden. Je nach Verletzungsmuster werden abgebrochene Knöchel- bzw. abgerissene Knorpelteile wieder mit einer Schraube befestigt. Gerissene Bänder werden genäht. Die Schwere der Verletzung entscheidet darüber, ob diese Eingriffe ambulant oder stationär durchgeführt werden. Nach einer Operation wird das Bein für etwa sechs Wochen ruhig gestellt.

Eine Besonderheit: der Syndesmoseschaden

schema_Syndesmosenschaden_an_NMR_6_2009_600X519Wichtig ist weiterhin der sog Syndesmosenschaden. Hierbei handelt es sich um eine besonders kritische Verletzung des oberen Sprunggelenkes.

Die Syndesmose ist ein straffes Band, dass die Sprunggelenksgabel, bestehend aus dem Schienbein und Wadenbeinknochen zusammenhält.

Die radiologischen Veränderungen sind nachfolgend aufgezeigt. Die medizinischen Konsequenzen bespricht ihr Experte gerne mit ihnen bei einer persönlichen Vorstellung.

 

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Aktualisiert ( Dienstag, 12. Juli 2011 um 14:47 )  

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