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Schleimbeutel Entzündung Knie

(oder Bursitis)

Was versteht man unter einer Schleimbeutelentzündung am Knie?

Ein Schleimbeutel dient als Polster, das das Gelenk bei Bewegung und Belastung schützt. Es ermöglicht einen reibungslosen Bewegungsablauf und schützt die Sehnen, Knochen und Muskeln vor Abnutzung. Diese Schleimbeutel kommen vor allem an druckbelasteten Stellen wie beispielsweise am Knie vor und können sich entzünden.


->  "kneecap bursitis"

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?

Übersicht Therapieverfahren (die geeignete Methode wird durch die jeweils individuelle Indikation bestimmt):

Konservative Behandlungsmethoden Operative Behandlungsmethoden
Physikalische Therapie
Injektionsverfahren
Stoßwellenbehandlung

Kältetherapie

Wie entsteht eine Schleimbeutelentzündung am Knie?

Einer Schleimbeutelentzündung am Knie können unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Oft entsteht eine Schleimbeutelentzündung am Knie durch eine Dauerreizung mit Druckbelastung. Davon betroffen sind vor allem Berufstätige, die ihre Arbeit auf den Knien verrichten, wie z.B. Fliesenleger. Aber auch Sportler, z.B. Fußballspieler oder Ringer, können durch die Dauerreizung von einer Schleimbeutelentzündung am Knie betroffen sein. Weitere Ursachen für die Schleimbeutelentzündung können Verletzungen, Prellungen, Infektionen, rheumatische Erkrankungen, schlechte Immunabwehr oder Autoimmunerkrankungen sein.

Wie äußert sich eine Schleimbeutelentzündung am Knie?

Anfangs bemerkt der Patient bei Bewegung ein reibendes Gefühl. Bei stärkeren Entzündungen wird vermehrt Gelenkflüssigkeit gebildet. Es entsteht ein Erguss, der sich prallelastisch anfühlt. Es besteht Druckschmerzhaftigkeit, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen bei Bewegung und manchmal Rötung.

Wie wird die Diagnose Schleimbeutelentzündung am Knie gestellt?

Nach einer ausführlichen Anamnese wird das betroffene Knie untersucht. Der Arzt erkennt durch den typischen Tastbefund meist sehr rasch, ob es sich um eine Schleimbeutelentzündung handelt. Zusätzlich kann im Ultraschall eine Schleimbeutelentzündung als eine Art flüssigkeitsgefülltes Kissen gesehen werden. Handelt es sich um eine bereits länger andauernde Entzündungsreaktion, so können die Ränder dieses „Wassersacks" bereits verdickt sein.
Obwohl es sich bei einer Schleimbeutelentzündung für den Arzt um eine relativ einfach zu stellende Diagnose handelt, müssen dennoch durch die vorangegangene Anamnese oder ggf. durch weitere Untersuchungen andere Grunderkrankungen ausgeschlossen werden, die ebenfalls zu einer Schleimbeutelentzündung am Knie führen können.

Wie wird eine Schleimbeutelentzündung am Knie therapiert?

Normalerweise kann eine Schleimbeutelentzündung konservativ behandelt werden. Wichtig dabei ist die Schonung, Ruhigstellung und Kühlung des betroffenen Knies. Dies geschieht meist mit Hilfe von Schienen. Das Bein muss hoch gelagert werden. Unterstützend für den schnelleren Heilungsprozess dienen schmerzlindernde, entzündungshemmende Medikamente. Starke Ergüsse können punktiert werden, um so den Druck und die Spannung zu nehmen. Auch kommen Laser- und Ultraschallbehandlungen zum Einsatz.
Bei einer immer wiederkehrenden Schleimbeutelentzündung oder auch bei einer bakteriell verursachten, eitrigen Schleimbeutelentzündung kann eine Operation nötig sein, bei der sowohl der Eiter als auch der gesamte Schleimbeutel entfernt wird. Zusätzlich wird eine bakterielle Schleimbeutelentzündung mit Antibiotika therapiert, um die Entzündung zu bekämpfen und das Übertreten der Bakterien in die Blutbahn und damit das weitere Ausbreiten der Bakterien zu verhindern.

 

 

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Aktualisiert ( Montag, 25. Juli 2011 um 15:38 )  

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