Dazu wird ein herkömmliches Röntgenbild der Hand mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms analysiert. Dabei wird der Reifungsstand der Wachstumsfugen beurteilt. Anhand bestimmter Parameter kann man dann den Entwicklungszustand des Skelettsystems feststellen.
Die Auswertung dient der Stellung von Prognosen und bietet die Grundlage für eventuelle weitere - z.B. endokrinologische Maßnahmen. Auch für die Durchführung von geplanten orthopädischen Eingriffen sind diese Ergebnisse entscheidend. Zusätzlich lassen sich Aussagen über die Knochendichte bei Jugendlichen und ihre Neigung an Osteoporose zu erkranken schon in jungen Jahren daran ablesen. Sinnvollerweise wird das Knochenalter zwischen dem fünften und 15ten Lebensjahr bestimmt. Genetische Veranlagung und Körpergewicht spielen ebenfalls eine Rolle und die Untersuchung sollte nach einem Zeitraum von ca. zwei Jahren sicherheitshalber wiederholt werden.
Je früher solche Tendenzen erkannt und behandelt werden, desto erfolgversprechender ist die Therapie.
Bei bestimmten orthopädischen Erkrankungen hängt die Wahl der Therapie häufig von der Entwicklungsstufe des Skeletts ab. Gerade bei Skoliosen ist die zu erwartende Körpergröße für den Krankheitsverlauf ausschlaggebend und dank dieser Untersuchung können die therapeutischen Maßnahmen individuell genau darauf abgestimmt werden.





