Die Wirbelsäule ist das Achsenorgan des Menschen, das uns aufrecht hält, uns beweglich macht und das empfindliche Rückenmark schützt.
Leider haben jedoch bereits 80% der erwachsenen Bevölkerung Probleme am Rücken - in den westlichen Industrieländern ist es die Volkskrankheit Nummer eins. Immer häufiger sind auch junge Menschen unter zwanzig Jahren davon betroffen. Schmerzen an der Wirbelsäule sind immer ein Alarmzeichen und sollten ernst genommen werden. Ob als chronische Kreuzschmerzen, plötzlicher Hexenschuss oder verschleißbedingte Erkrankung.
Aktualisiert ( Mittwoch, 05. Oktober 2011 um 20:09 )
Wer bekommt Rückenschmerzen? Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländer berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung.
Aktualisiert ( Mittwoch, 05. Oktober 2011 um 20:14 )
Kein Wunder, warum ein Bandscheibenvorfall so häufig ist: Die 23 Bandscheiben, die wir besitzen, dienen als Puffer und Federung zwischen den Wirbelkörpern. Sie machen die enorme Beweglichkeit der Wirbelsäule erst möglich. Sie halten unglaublich viel aus: Scherkräfte und Hebelwirkungen vergrößern die Lasten, die bei bestimmten Bewegungen auftreten. So tragen die Bandscheiben ein Vielfaches unseres Körpergewichtes.
Aktualisiert ( Donnerstag, 02. Februar 2012 um 15:41 )
Bandscheiben haben im allgemeinen keinen guten Ruf. In der Regel finden sie nur dann Erwähnung, wenn mit Ihnen Rückenschmerzen oder Beinschmerzen in Verbindung gebracht werden. Dabei wird ihre besondere Funktion und Bedeutung für unseren Bewegungsapparat oft vergessen. Die vom Hals bis die Lendenwirbelsäule vorkommenden 23 Bandscheiben ...
Aktualisiert ( Mittwoch, 07. September 2011 um 12:53 )
Die Hauptlast des Körpers liegt auf den vorne liegenden Wirbelkörpern und den Bandscheiben. Die Bewegungsführung durch die hinten liegenden Wirbelgelenke, die Facettengelenke gewährleistet. Die Verbindung zwischen Wirbelkörpern, Facettengelenken und den am Rücken tastbaren Spinalfortsätzen wird durch Wirbelbögen erreicht. Der hierdurch geschaffene Kanal in der Mitte wird Spinalkanal genannt. In ihm verläuft das von mehreren Rückenmarkshäuten geschützte Rückenmark bzw. im Lendenwirbelbereich nur noch die gebündelten Nervenwurzeln.
Die Bandscheibe besteht aus zwei Anteilen, einem weichen Kern und einem härteren Faserring, der den Kern umhüllt. Beim Bandscheibenvorfall entstehen Einrisse im Faserring, wodurch weiches Kerngewebe austreten und auf Nervenstrukturen drücken kann.
Hierdurch kommt es neben Rückenschmerzen maßgeblich zu ausstrahlenden Schmerzen in das Bein. Häufig treten Taubheitsgefühle – ein pelziges Gefühl oder Ameisenlaufen – oder auch Lähmungserscheinungen der Muskulatur auf
Aktualisiert ( Mittwoch, 07. September 2011 um 12:54 )
Nicht jeder Bandscheibenvorfall geht mit Symptomen einher. Symptome entstehen, wenn die Bandscheibe auf eine Nervenwurzel, das Rückenmark oder eine benachbarte Nervenfaser drückt. Wie sich diese Symptome äußern, hängt wiederum davon ab, wie stark und wie lange der Nerv zusammengedrückt wird, auf welcher Höhe der Bandscheibenvorfall auftritt und welche benachbarten Nervenstrukturen betroffen sind.
Osteoporotische Wirbelkörperfraktur - was ist Osteoporose?
Osteoporose beschreibt eine Verminderung der Knochensubstanz und gleichzeitig eine Verschlechterung der Knochenqualität, die das gesamte Skelett des Menschen betreffen kann. Mit Erreichen des 35. Lebensjahres nimmt der Gehalt an Calziummineralien im Knochen konstant ab.
Eine Skoliose ist eine Fehlstellung der Wirbelsäule. Sie ist durch eine Seitverbiegung mit gleichzeitiger Rotation der Wirbelsäule um die Längsachse gekennzeichnet. Dies führt zu einer Asymmetrie des Oberkörpers mit Schulterhochstand, einem Rippenbuckel und auf der Gegenseite dem Rippental. Diese Verkrümmung der Wirbelsäule nimmt vor allem während der Jugend bei verstärktem Körperwachstum immer mehr zu und führt gleichzeitig zu einer Versteifung, wenn nicht aktiv dagegen therapiert wird.
Kopfschmerzen und Orthopädie - wie passt das zusammen?
Kopfschmerzen zählen neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Fast jeder leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal an Kopfschmerzen. In Deutschland treten sogar bei 75% der Bevölkerung regelmäßig Kopfschmerzen der unterschiedlichsten Ausprägung auf. Diese können viele verschiedene Ursachen haben. Die Bandbreite reicht dabei vom "harmlosen Kater" nach übermäßigem Alkoholgenuss bis zu chronischen Migräneanfällen.
Im untersten Abschnitt der Wirbelsäule, treten mit Abstand die meisten Rückenschmerzen auf. Die Lendenwirbelsäule trägt das gesamte Gewicht des Rumpfes. Die Wirbelkörper, die diese Last aufnehmen, sind aber im Vergleich zu den anderen Wirbelsäulenabschnitten klein. Die Wirbelgelenke der Lendenwirbelsäule werden im aufrechten Gang enorm belastet.
Die Bandscheiben, die als Puffer und Federung dienen, verlieren jeden Tag einen Teil der Flüssigkeit, die sie enthalten und schrumpfen. Über Nacht, im Liegen, wird diese Flüssigkeit zwar wieder aufgefüllt.
Aktualisiert ( Mittwoch, 07. September 2011 um 12:55 )
Bei den BWS-Schmerzen handelt es sich meist um dumpfe oder drückende Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule. Sehr häufig sind hierbei auch die anliegenden Muskelpartien verhärtet und schmerzhaft. Da die Brustwirbelsäule mit den Rippen gelenkige Verbindungen bildet, sind die Schmerzen bei Blockierungen meist bewegungs- und/oder atemabhängig. Der Schmerz wird von den Patienten zwischen die Schulterblätter lokalisiert und kann als gürtelförmige Ausstrahlung über den Brustkorb verspürt werden.
Leidet ein Patient an Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, die meist bewegungsabhängig und oft sehr stark sind, so handelt es sich um ein HWS-Syndrom bzw. um HWS-Schmerzen. Diese können lokal auf eine Stelle der Halswirbelsäule begrenzt, in die Arme ausstrahlend oder diffus und unscharf begrenzt sein (lokal, radikulär oder pseudoradikulär).
Ähnlich wie am Knie oder anderen Gelenken können auch die Facettengelenke, die jeweils zwei Wirbelkörper an den Gelenkfortsätzen miteinander verbinden, verschlissen werden. Ist der Gelenkknorpel abgenutzt und reiben die Knochen aufeinander, handelt es sich um eine meist schmerzhafte Wirbelsäulenarthrose.
Ein Halswirbelsäulensyndrom oder kurz HWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Rückenschmerzen oder Armschmerzen, die den Halswirbelsäulenbereich betreffen. Meist wird zwischen akuten HWS-Syndromen und chronischen HWS-Syndromen unterschieden. Bei den akuten HWS-Syndromen sind meist Verletzungen durch plötzliche Überbeanspruchung als Ursache festzustellen. Hierunter gehören z.B. die Verletzung der Halswirbelsäule bei Verkehrsunfällen, das sogenannte Halswirbelsäulen-Schleudertraums.
Was bedeutet Wirbelgleiten und wodurch wird es verursacht?
Als Spondylolisthesis oder Wirbelgleiten bezeichnet man das Gleiten eines Wirbelkörpers mitsamt seiner Bogenwurzeln, Querfortsätze und oberen Gelenkfortsätze über dem nächst tieferen Wirbel nach vorne (Anterolisthesis) oder nach hinten (Retrolisthesis). Bei ca. 2-4% der Bevölkerung bleibt das Wirbelgleiten grösstenteils beschwerdefrei und deshalb unbemerkt.
Schmerzen im Arm können vielerlei Ursachen haben. Die Gelenke und Schleimbeutel können sich bei starker Belastung entzünden. Eine Entzündung kann zu Ergüssen und Schwellungen führen, Kalkablagerungen können die Muskelsehnen reizen, auch Unfallfolgen oder ein Impingement-Syndrom können starke Schmerzen hervorrufen. Am häufigsten lassen sich Schmerzen im Arm aber auf eine Halswirbelsäulenerkrankung zurückführen.
Die unterschiedlichsten Ursachen können Schmerzen im Bein zur Folge haben. Harmlose Ursachen, wie beispielsweise Muskelkater oder Verspannungen nach schwerer Arbeit aber auch um ernstzunehmende Erkrankungen sind möglich. So können Haut-, Muskel-, Sehnenscheiden- und Knochenentzündungen, Tumorerkrankungen, Osteoporose, Thrombose, Herzschwäche, Gefäßverengungen (pAVK) oder Nervenerkrankungen (Polyneuropathie zu Schmerzen im Bein führen.
Ein Beckenschiefstand entsteht, wenn die Beine eine unterschiedliche Länge haben. Diese Längendifferenz kann einerseits - durch einen Unfall oder eine Krankheit hervorgerufen oder angeboren - anatomisch bedingt sein, oder aber es handelt sich um eine funktionelle Beinlängendifferenz, der ursprünglich Muskelverspannungen oder Fehlhaltung zugrunde liegt. Da das Becken von den Beinen getragen wird, passt es sich diesen an und stellt sich bei unterschiedlicher Beinlänge schief.
Plötzliche Schmerzen meist nach einer unachtsamen Bewegung, kennzeichnen den sogenannten Hexenschuß. Ein Hexenschuss ist zwar sehr schmerzhaft und äußerst unangenehm, aber meist ungefährlich. In der Regel steckt fast nie ein ernsthaftes Rückenleiden oder ein Bandscheibenvorfall hinter dem plötzlich stechenden Schmerz in der Lendenwirbelsäule. Nichtsdestoweniger ist der Patient fast bewegungsunfähig und schleppt sich in gebückter Haltung zum Arzt. Der akute Lumbago - wie der Hexenschuss medizinisch heißt, ist daher keine Diagnose im strengen Sinne, sondern eher ein Krankheitszustand.
Nachrichten über die Webformulare dieser Seite werden per E-Mail ungesichert übermittelt. Daher sind diese Mitteilungen rechtlich nicht verbindlich, sondern stellen lediglich einen Service dar.